Presseaussendung: „Kein Bankomat für Drobollach“

Die Raiffeisenbank Villach gehört zu den größten Banken Kärntens. Nächstes Jahr soll das Haupthaus sogar mit einem Wohnbau-Beratungscenter aufgestockt werden. Trotzdem gibt es für Drobollach keine guten Nachrichten. Die Filiale der Raiffeisenbank wird mit 30. November 2018 geschlossen. Und das in einem Ort mit knapp 1.000 KundInnen. Dass es bald in einem so großen Ort keine einzige Bank mehr geben wird, wird mit dem zunehmenden Online-Zahlungsverkehr erklärt. Die ältere Bevölkerung, die nun keine Bank mehr zu Fuß erreichen kann und Menschen, die kein Onlinebanking nutzen können oder möchten, werden hier leider nicht berücksichtigt.

„Unverständlich bleibt, dass an einem touristischen Hotspot wie Drobollach (alleine im September 2018 gab es rund 27.000 Nächtigungen) und Großveranstaltungen wie dem Harley Treffen, auch künftig kein Bankomat mehr zu finden sein wird“ ist Harald Sobe, Klubobmann der SPÖ besorgt. „Wir wünschen uns, dass KundInnen und örtliche Gegebenheiten Beachtung finden und wenigstens ein Bankomat für die Bevölkerung und die Gäste installiert wird und sind gerne zu Gesprächen bereit um eine gemeinsame Lösung für die Villacher Bevölkerung zu finden“, so Sobe weiter.