Landraub: SPÖ-Villach lud zu nachhaltigem und nachdenklichem Kinoabend

Kürzlich lud die SPÖ-Villach zu einem außergewöhnlichen Kinoabend ins Filmstudio ein. Die österreichische Dokumentation „Landraub“ von Kurt Langbein und Christian Brüser rüttelte auf und machte nachdenklich. Der Film zeigte die Zusammenhänge zwischen westlichem Lebensstil und dem Preis, den Menschen in anderen Teilen der Erde (z.B. Kambodscha, Indonesien oder Äthiopien) dafür zahlen müssen.

Mehr als 150 Interessierte nahmen die Einladung an und konnten im Anschluss an den Film lokalen Produzenten und Repräsentanten (BGM Günther Albel, Hildegard Ronacher/Weltladen, Christian Salmhofer/Klimabündnis, Christian Mayrbrugger/Mallhof, Michael Kerschbaumer/Kaslabn, Markus Steiner/Alpen-Adria Biomarkt) Fragen stellen. Den kulinarischen Abschluss bildete die „Fair-Kostung“ regionaler Lebensmittel.

Bürgermeister Günther Albel dazu: „Dieser Film wirft einen kritischen Blick auf unsere Welt und was hier passiert. Im Publikum war zu spüren, dass die Menschen sehr wohl zu schätzen wissen, wo sie leben. Villach ist in Österreich bei der Nachhaltigkeit führend, aber wir werden uns auf diesem Status Quo einer „Insel der Seeligen“ nicht ausruhen. Nachhaltig bleibt nur, was ständig weiterentwickelt und den Gegebenheiten angepasst wird.“ (Schluss)